Wir orientieren uns in unserer Einrichtung an dem Berliner Eingewöhnungsmodell.

Grundprinzipien des Berliner Eingewöhnungsmodells sind:

Beziehungsorientierung:

Im Mittelpunkt des Modells steht die Beziehung zwischen dem Kind, den Eltern und den Erzieher/innen. Eine vertrauensvolle Bindung ist entscheidend, damit sich das Kind sicher und wohl fühlt.

Individuelle Anpassung:

Jedes Kind hat unterschiedliche Bedürfnisse. Das Berliner Eingewöhnungsmodell berücksichtigt diese Unterschiede und ermöglicht eine individuelle Anpassung des Eingewöhnungsprozesses.

Schrittweise Eingewöhnung:

Der Eingewöhnungsprozess erfolgt in mehreren Phasen, die schrittweise aufeinander aufbauen. Dies ermöglicht dem Kind, sich in seinem eigenen Tempo an die neue Umgebung zu gewöhnen.

Das Kind steht im Vordergrund. Das weitere Vorgehen wird zu jederzeit mit den Eltern/Erziehungsberechtigten abgestimmt. Manchmal kann es notwendig sein, einen Schritt zurückzugehen, um das Kind nicht zu überfordern.

Das Berliner Eingewöhnungsmodell besteht aus mehreren Phasen, die den Übergang vom Elternhaus in die Einrichtung unterstützen.

 

1. Vorbereitungsphase:

-> Eltern erhalten benötigte Informationen über Ablauf der Eingewöhnung usw.

 

2. Eingewöhnungsphase:

1. Schritt: Das Kind besucht die Einrichtung gemeinsam mit einem Elternteil. Dauer und Häufigkeit können variieren.

2. Schritt: Der begleitende Elternteil bleibt zunächst im Hintergrund, während das Kind die Umgebung erkundet und Kontakte zu den Erziehern/innen und den anderen Kindern aufbaut.

3. Schritt: Der Elternteil verlässt die Gruppe für kurze Zeit. Die Dauer der

Abwesenheit wird schrittweise verlängert, während das Kind lernt sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden.

 

3. Stabilisierungsphase:

In dieser Phase hat das Kind Vertrauen zu den Fachkräften und hat sich an die neue Umgebung gewöhnt. Die Anwesenheit des Elternteils wird immer wenig notwendig.

 

4. Abschlussphase:

Sobald das Kind sich sicher und wohl fühlt und sich auch von der pädagogischen Fachkraft trösten lässt, kann die Bezugsperson die Einrichtung vollständig verlassen. Diese Phase wird durch regelmäßige Beobachtungen und Gespräche mit den Fachkräften begleitet.

Die Eingewöhnung dauert in der Regel zwischen zwei und vier Wochen (in Ausnahmefällen auch bis zu 6 Wochen).

Die genaue Dauer kann jedoch je nach Kind und dessen individuellen Bedürfnissen variieren. Es ist wichtig, dass die Eingewöhnung in einem Tempo erfolgt, dass für das Kind angemessen ist, um eine positive Erfahrung zu gewährleisten.

Das Modell legt großen Wert auf die individuelle Anpassung an die Bedürfnisse jedes Kindes und fördert eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften.